- Bildquelle: Ben Wolf © Ben Wolf

Mit ihrer Debütsingle „Laserstrahlen“ brachte LINDA ein wenig Schmiss ins Schlager-Game. Bei „1 zu einer Million“ meint man nun, die Songstruktur eines typischen Coldplay-Tearjerkers zu erkennen.

LINDA ist 28 Jahre alt und schon seit ihrer Kindheit, die sie zu großen Teilen in Hong Kong verbrachte, ein großer Musikfan. Angefangen bei Disney-Soundtracks landete sie schnell bei den großen Popfrauen wie Christina Aguilera, deren „Reflection“ noch immer zu LINDAs Lieblingsliedern zählt. In den letzten Jahren lernte sie mit großer Lust und Neugier das Songwriterinnen-Handwerk, besuchte Seminare, traf zahlreiche Kolleginnen und Kollegen und schrieb in einem Stuttgarter Studio an über 30 Songs mit. Trotz des professionellen Zugangs sei Musik für sie aber immer noch in erster Linie Leidenschaft, sagt LINDA: „Sie holt mich aus meinem Alltag raus, wenn alles keinen Sinn mehr zu haben scheint, wenn alles nervt, kann ich meine Emotionen darin verarbeiten.“ Musik sei ihre kleine Parallelwelt, „in der ich alles erfinden und erleben kann.“

„1 zu einer Million“ beginnt mit einem sphärischen Chris-Martin-Pianosound, dann steigt ein der Beat ein, bei dem man reflexhaft klatschen muss. Spätestens wenn LINDA dann los singt – über eine neue, schicksalhaft anmutende Liebe – hat sie einen, und man lässt sich nur zu gerne führen durch die Laut-Leise-Variationen dieses Liedes und das hymnische Finale mit Background-Gesang und Streichern.

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