40 Songs, zwei CDs, nur Hits – das ist seit Jahren die ebenso simple wie überzeugende Ansage der „Hit-Giganten“-Sampler, die sich in schöner Regelmäßigkeit musikalischen Epochen, Themen oder Stimmungen widmen. Wer die neuste Ausgabe hört, hat sofort Bock, eine Maß Bier zu stürzen und auf eine Bierbank zu klettern.

Passend zum Comeback des Oktoberfests nach der langen Pandemie-Pause, haben die „Hit-Giganten“ den passenden Soundtrack zum Aufwärmen und Vorglühen „dahoam“. Und da muss es in diesem Jahr natürlich mit „Layla“ losgehen – ein Lied, das nicht nur die Charts-Spitzen beschäftigt hat, sondern auch Politik und Feuilleton. Wobei man sich ja schon fragen musste, warum nun ausgerechnet dieser, nun ja, schon a bisserl sexistische Song die Gemüter erhitzte – stört ja sonst (leider) auch niemanden. Traditioneller geht es da bei Acts wie Olaf der Flipper („Wir sagen danke schön“), Nik P. („Ein Stern, der deinen Namen trägt“), David Hasselhoff („Looking For Freedom“), G. G. Anderson („Griechischer Wein“), Frank Zander („Hier kommt Kurt“), Roland Kaiser („Sieber Fässer Wein“) und den Wildecker Herzbuben („Herzilein“) zu.

Als schönen Gegenpol zu den hier genannten auch außerhalb des Festzelts bekannten Liedern, gibt es aber auch noch einige Buam, die sozusagen beim Oktoberfest zuhause sind. Das Königlich Bayrisches Vollgas Orchester gesteht „Wiesn, i steh auf di (Wir feiern heut)“, Die lustigen Holzwürmer fragen die altbekannte Frage „Lebt denn der alte Holzmichl noch?“ und die Fäaschtbänkler besingen die große „Helene“.

So – nun haben wir hier hoffentlich gezeigt, dass man als Freund:in des Oktoberfestes, diesen Sampler hören oder gar besitzen sollte. Damit ist unser Job erfüllt und wir schauen mal, ob wir hier irgendwo einen Liter frisch gezapftes Hacker Pschorr bekommen …