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6 Fakten über den Nikolaus

Woher kommt der Nikolaus? Warum bringt er Geschenke? Und wieso sieht er dem Weihnachtsmann eigentlich so ähnlich? Wir klären euch auf. Sechs spannende und kuriose Fakten über den Heiligen Nikolaus.

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Wer ist und woher kommt  der "Nikolaus"?

Entsprechend seiner späteren heldenhaften und selbstlosen Taten bedeutet der Name "Nikolaus" "Sieg des Volkes" und entstammt dem Altgriechischen.

Und hättet ihr das gewusst? Der Heilige Nikolaus kommt ursprünglich aus der Türkei. Er war ein Bischof aus Myra in Kleinasien. Heutzutage ist der Ort unter dem Namen Demre bekannt und liegt in der touristischen Provinz Antalya in der Türkei. 

Gruselfaktor

Der gute Nikolaus hat auch ein gruseliges, bösartiges Pendant. Je nach Region bekannt als Knecht Ruprecht, Belzebub, Belznickel oder Krampus. Der Heilige tritt als vom Himmel Gesandter auf, sein Gegenspieler als Vertreter der Hölle. Die braven Kinder werden mit Süßem belohnt, die Unartigen werden mit der Rute von Knecht Ruprecht bestraft.  

Nikolaus-Bräuche in Europa

In Holland kommt der "Sinterklaas" per Schiff aus Spanien und das bereits am 5. Dezember, nicht erst am 6. Dezember. Mit dabei sind seine Helfer, die "Zwarten Pieten" (Schwarze Peter).

In Russland ist der Nikolaus als "Väterchen Frost" bekannt und ist nicht in rot, sondern in blau-weiß gekleidet. Väterchen Frost ist eine russische Märchenfigur, die an Neujahr die Kinder beschenkt und stets von seiner Enkelin Snegurotschka (Schneeflöckchen) begleitet wird.

Santa Claus

Sankt Nikolaus gilt als Vorbild von Santa. Niederländische Immigranten brachten ihren "Sinterklaas" im 17. Jahrhundert über den Ozean in die USA und daraus wurde Santa Claus.

Der erste Schoko-Nikolo

Ihn gab es um 1820. Mittlerweile findet man in jedem Strumpf oder Sack einen Schoko-Nikolaus.

Der Geschenkestiefel hat etwas mit dem Rotlicht zu tun

Dieser Fakt klingt vielleicht sonderbar, entspricht aber der Wahrheit. Bischof Nikolaus soll als Nothelfer und Schutzpatron der Kinder drei arme Mädchen vor der Prostitution bewahrt haben, indem er ihnen in einer Nacht drei goldene Äpfel auf das Fenstersims legte. Aus dieser barmherzigen Tat entwickelte sich vermutlich die Tradition des Gabenbringers.

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