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Weg damit! Dieses Getränk verursacht Cellulite

Fiese Dellen an den Beinen können einem die Lust auf den nahenden Frühling schon mal verderben. Doch es gibt gute Nachrichten für alle, die unter Cellulite leiden!

08.03.2017 13:31 | 1:09 Min | © Wochit

Vorbeugen und behandeln

Cellulite: Das hilft gegen Orangenhaut

Cellulite ist ein rein ästhetisches Problem. Fast alle Frauen leiden unter den harmlosen, aber unschönen und ungeliebten Dellen an Oberschenkeln und am Po. Wie Orangenhaut eigentlich entsteht, wie man ihr vorbeugen und sie reduzieren kann, erfährst du hier.

Was ist Cellulite?

Der Sommer steht vor der Tür und damit auch die kurze Kleidung. Doch schnell ist die Freude getrübt. Denn bei zahlreichen Frauen zeichnen sich am Po und an den Oberschenkeln unschöne Dellen ab, die sogenannte Cellulite. Sie ist auch als Orangenhaut bekannt, weil das Hautproblem stark an die Oberfläche der Zitrusfrucht erinnert.

Bei einer Cellulite handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um ein rein kosmetisches Problem. Und obwohl mit Cellulite keinerlei Beschwerden einhergehen, bringt sie Betroffene mitunter nichtsdestotrotz zur Verzweiflung. Denn Orangenhaut passt schlichtweg nicht in das Bild eines makellosen Körpers.

Doch kein Grund zur Sorge. Es gibt durchaus Wege, die unschönen Dellen zu reduzieren. Allerdings erfordert es vor allem Zeit, Disziplin und Ausdauer, um ein schwaches Bindegewebe zu stärken, Muskeln aufzubauen und auf diese Weise das Hautbild an Po und Oberschenkeln zu verbessern.

Wer bekommt Cellulite?

Cellulite ist ein Massenphänomen, von dem in erster Linie Frauen betroffen sind. Im Schnitt leiden etwa 80 bis 90 Prozent aller Frauen unter Cellulite. Dass Orangenhaut überwiegend ein Frauenproblem ist, ist auf anatomische Gründe zurückzuführen.

Die männliche und die weibliche Haut unterscheiden sich stark. Die Oberhaut sowie die darunterliegende Lederhaut fallen bei Frauen wesentlich dünner und flexibler als bei Männern aus. Die Fettzellen in der Unterhaut sind zudem dicker und können in Fettkammern zusammengefasst werden. Diese drücken dann von innen gegen die Haut und bilden die für die Cellulite typischen Grübchen an Po und Oberschenkel.

Doch warum genau sind eigentlich nur Frauen so veranlagt? Ganz einfach. Auf diese Weise sorgt Mutter Natur dafür, dass sich Frauen möglichst flexibel auf die Veränderungen im Rahmen einer Schwangerschaft einstellen können.

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Die für Cellulite typischen Hautdellen erinnern stark an die Schale einer Orange, weshalb sie auch als Orangenhaut bezeichnet werden. © Pixabay

Ursachen von Cellulite

Cellulite ist durch eine unglückliche Art der Fettspeicherung bedingt. Das weibliche Sexualhormon Östrogen ist schuld daran, dass sich die Fettreserven vor allem an Schenkeln, Hüfte, Po und Bauch einlagern. Doch abgesehen von Östrogenen spielt in Sachen Cellulite auch die genetische Veranlagung eine entscheidende Rolle – etwa die Gesundheit und die Struktur der Haut, die Durchblutung und die Tendenz zu Wassereinlagerungen.

Cellulite vorbeugen

Um Cellulite vorzubeugen, gilt es in erster Linie auf Dinge zu verzichten, die die Hautstruktur schwächen. Durch Nikotin, Alkohol und zu viel Sonne wird die Haut schlaff und kraftlos. Auch Übergewicht und Bewegungsmangel gelten als Risikofaktoren für Cellulite. Sport und eine gesunde Ernährung können einer unschönen Orangenhaut also durchaus entgegenwirken.

Cellulite behandeln

Cremes, Bürsten, Massagen – für eine glatte und makellose Haut an Po und Oberschenkel investieren Frauen so Einiges. Doch hat man erst einmal Cellulite, wird man sie nicht mehr komplett los. Da Orangenhaut nämlich in den unteren Hautschichten entsteht, ist das ästhetische Problem mit einer oberflächlichen Behandlung nicht zu beheben. Es gibt allerdings Dinge, die man tun kann, um das Erscheinungsbild der Haut zu verbessern. Der Trick besteht darin, Zeit zu investieren, um das Fettgewebe zu reduzieren und die Haut zu stärken. Doch wie?

Grundsätzlich kann eine Kombination aus Ernährung, Sport, Massage und Hautpflege im Kampf gegen Cellulite helfen.

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Bewegung ist im Kampf gegen Cellulite das A und O. © Pixabay

Sport gegen Cellulite

Eine regelmäßige sportliche Betätigung steht in der Liste des Anti-Cellulite-Programms ganz oben. Denn Bewegung stärkt nicht nur die Muskeln, sondern fördert auch die Durchblutung und regt zudem die Fettverbrennung an.

Grundsätzlich gilt: Je mehr Muskelmasse vorhanden ist, desto mehr Kalorien werden verbrannt. Ein gezieltes Krafttraining für Beine, Bauch und Po ist äußerst wirkungsvoll im Kampf gegen Cellulite. Auch Sportarten wie Joggen, Wandern, Radfahren oder aber Schwimmen sind ideal.

Ernährung bei Cellulite

Um Cellulite zu reduzieren, sollte man auf eine kochsalz- und fettarme Ernährung achten. Eiweißreiche Lebensmittel wie Fisch und Geflügel sind genau richtig, um Orangenhaut entgegenzuwirken. Vitamin C-haltiges Essen wie Erdbeeren, Paprikas oder Kiwis kurbelt zusätzlich den Stoffwechsel an.

Auf gesättigte Fette, Zucker- und Weißmehlprodukte sollte hingegen verzichtet werden. Auch Kaffee, schwarzer Tee und Alkohol sollte nur in Maßen genossen werden. Grundsätzlich ist es aber besonders wichtig, viel zu trinken – allerdings keine zuckerhaltigen Getränke, sondern Wasser. Mindestens zwei Liter am Tag. Tipp: Besonders entschlackend und verdauungsfördernd ist ein Glas warmes Leitungswasser direkt nach dem Aufstehen.

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Um das Hautbild an Po und Oberschenkeln zu verfeinern, kommt es auch auf eine ausgewogene Ernährung an. © PIxabay

Hautpflege gegen Cellulite

Cremes und Co. können bei Cellulite dabei helfen, die Haut mehr zu festigen und ein glatteres Hautbild zu erzielen – allerdings nur, wenn diese auch regelmäßig genutzt werden. Ebenfalls hilfreich gegen Cellulite können Peelings sowie Salz- und Algenbäder vor dem Eincremen sein. Sie erhöhen die Aufnahmebereitschaft der Haut für die Wirkstoffe. 

Besonders effektiv sind in dieser Hinsicht auch Massagen. Sie fordern eine bessere Durchblutung und aktivieren auf diese Weise die Fettverbrennung. Zudem verschaffen sie Abhilfe bei Schwellungen durch Wassereinlagerungen.

Fazit: Cellulite ist harmlos, aber nichtsdestotrotz für viele Frauen ein echtes Problem. Mit einigen Tipps und Tricks, was Ernährung, Sport und die Hautpflege betrifft, kann man die unschönen Dellen an Po und Oberschenkeln allerdings reduzieren und so das Hautbild verschönern. Dafür bedarf es vor allem aber Zeit, Ausdauer und Disziplin.

Weitere Informationen zum Thema Cellulite findet ihr hier:

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