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Du nimmst die Pille? Dann solltest du diese Frucht nicht essen!

Wenn du mit der Pille verhütest, weißt du vermutlich, dass du auf Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten achten solltest. Doch auch eine Frucht kann in Kombination mit der Pille problematisch sein.

22.03.2017 13:58 | 1:11 Min | © Wundermedia

 

Wirkung, Sicherheit und Risiken

Antibabypille: Was man über diese Verhütungsmethode wissen sollte

Die Antibabypille gehört zu den hormonellen Verhütungsmethoden. Sie schützt Frauen vor ungewollten Schwangerschaften. Wie die Antibabypille wirkt, wie sicher sie ist und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringt, das erfährst du hier.

Inhalt

Wie funktioniert der weibliche Zyklus?

Weibliche Geschlechtshormone wie Östrogen und Gestagen, die auch in der Antibabypille enthalten sind, regeln den Menstruationszyklus. Kommt es zum Eisprung, wandert das Ei zunächst den Eileiter in Richtung Gebärmutter entlang. In dieser Zeit kann das Ei befruchtet und die Frau schwanger werden. Ist dies jedoch nicht der Fall, stößt die Gebärmutter die Schleimhaut samt dem unbefruchteten Ei ab. Es kommt zur Monatsblutung und zu einem neuen Zyklus. 

Wie wirkt die Antibabypille?

Die Antibabypille enthält die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen, Gestagen oder eine Kombination aus beiden. Diese haben eine dreifache Wirkung. Sie hemmen die Eizellenreifung und damit auch den Eisprung. Darüber hinaus verändern sie die Schleimhaut am Gebärmuttereingang. Die Hormone verdicken diese, damit Spermien nicht eindringen können. Des Weiteren hemmt die Antibabypille den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Auf diese Weise kann sich ein befruchtetes Ei nicht einnisten. 

Welche Antibabypillen gibt es?

Es gibt verschiedene Antibabypillen, die sich in ihrer Dosierung, Zusammensetzung und der Art der Einnahme unterscheiden. Sie alle enthalten weibliche Geschlechtshormone. Was die Antibabypille betrifft, ist auch die Rede von Mini- und Mikropillen. Letztere sind neu und zeichnen sich durch eine besonders niedrige Menge an Östrogen aus. Auf diese Weise sollen negative Begleiterscheinungen möglichst verhindert werden. 

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Der Pearl-Index der Antibabypille liegt zwischen 0,1 und 0,9. © Pixabay

Wie wird die Antibabypille eingenommen?

Handelt es sich bei der Antibabypille um eine sogenannte Einphasenpille, haben alle 28 Pillen einer Packung die gleiche Zusammensetzung. Die Einnahme der Pillen erfolgt mit dem Einsatz des weiblichen Zyklus. Dann wird 20 oder 21 Tage, je nach Präparat, täglich eine Pille eingenommen. Anschließend wird die Einnahme für sieben oder aber acht Tage ausgesetzt. Während dieser Pause setzt dann die Monatsblutung ein.  

Wie sicher ist die Antibabypille?

Die Antibabypille bietet vom ersten Tag an Schutz und zählt zu den sichersten Verhütungsmethoden. Der Pearl-Index, das Maß der Verhütungssicherheit, liegt zwischen 0,1 und 0,9. Grundsätzlich gilt: Je niedriger der Pearl-Index ist, desto sicherer ist die Verhütungsmethode auch. Ein Pearl-Index von 3 beispielsweise bedeutet, dass drei von 100 Frauen, die dasselbe Verhütungsmittel nutzen, schwanger werden. 

Allerdings gibt es Umstände, die die Wirksamkeit der Pille verringern können. Bestimmte Medikamente können den Empfängnisschutz einschränken. Hierzu zählen unter anderem Abführmittel, einige Antibiotika sowie einige Schmerz- und Beruhigungsmittel. Auch Probleme mit dem Magen oder dem Darm können durchaus Einfluss auf die Sicherheit nehmen.

Antibabypille vergessen?

Wurde die Antibabypille einmal vergessen, so ist dies nicht allzu tragisch. Denn die Einnahme kann innerhalb von zwölf Stunden nachgeholt werden. Minipillen verzeihen nur eine Verspätung von drei Stunden. Passiert dies jedoch regelmäßig, ist der Schutz nicht gewährleistet und man sollte während dieser Zeit auch auf andere Verhütungsmethoden wie das Kondom oder das Diaphragma setzen. In Notfällen sollte man sich darüber hinaus nicht scheuen, sich ärztlichen Rat einzuholen.

Was sind die Vorteile der Antibabypille?

Die Antibabypille ist eine Methode für Frauen oder aber auch junge Mädchen, um sich effektiv vor einer ungewollten Schwangerschaft zu schützen. Die hormonelle Verhütung gilt als weitestgehend sicher.

Obendrein verbessert sich bei vielen mit der Einnahme der Antibabypille das Hautbild. Ob Pickel oder Mitesser, Frauen oder Mädchen, die die Antibabypille verwenden, kriegen oftmals eine reinere Haut.

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Die Antibabypille schützt Frauen vor einer ungewollten Schwangerschaft. © Pixabay

Was sind die Nachteile der Antibabypille?

Zwar wird die Antibabypille laufend optimiert, nichtsdestotrotz birgt sie auch einige unerwünschte Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Stimmungsschwankungen und ein Spannungsgefühl in der Brust. Manche nehmen durch die Antibabypille auch zu oder haben weniger Lust auf Sex.

Bei allen Antibabypillen, wobei es abhängig von der Menge des Östrogens ist, besteht zudem ein erhöhtes Risiko für Thrombose. Dabei kommt es zu einer Verengung oder sogar zu einem Verschluss eines Blutgefäßes.  

Was kostet die Antibabypille?

Die Kosten für eine Monatspackung der Antibabypille liegen zwischen 15 und 23 Euro – je nach Präparat. Packungen für drei oder aber sechs Monate sind allerdings um einiges günstiger.

Fazit: Die Antibabypille ist ein bewährtes Verhütungsmittel, das sich für Frauen oder junge Mädchen eignet, die nicht ungewollt schwanger werden wollen. Besonders wichtig ist dabei allerdings zu bedenken, dass die Antibabypille zwar vor ungewollten Schwangerschaften, nicht jedoch vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützt.

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