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Du willst deine Akne überschminken? Das musst du beachten

Wer seine Akne überschminken will, sollte auf ein paar Dinge achten. Welche das sind, erfahrt ihr im Video.

16.03.2017 11:16 | 1:19 Min | © Wochit

 

Mitesser, Pickel und Co.

Das hilft gegen Akne

Akne ist eine Hauterkrankung, die vorwiegend in der Pubertät auftritt und sich durch Mitesser, Pusteln und Pickel bemerkbar macht. Wodurch Akne verursacht wird und wie man sie behandeln kann, erfährst du hier.

Inhalt

Was ist Akne?

Wenn es nicht nur bei einem Pickel bleibt, dann spricht man von Akne. Akne ist eine chronische Entzündung der Talgdrüsen, die sich durch eine übermäßige Talgproduktion und durch das vermehrte Auftreten von Mitessern, Pickeln und Pusteln auszeichnet. Anhand des Hautbilds wird die Akne in unterschiedliche Schweregrade kategorisiert.

Die leichte Akne, auch bekannt als Akne comedonica, bringt nur wenige Pickel und hauptsächlich Mitesser hervor, die sich nur in seltenen Fällen entzünden. Liegen deutlich mehr Eiterpickel auf der Hautoberfläche vor, spricht man hingegen von einer mittelschweren Akne, die auch als Akne papulopustulosa bezeichnet wird. Am schlimmsten sind aber Menschen mit Akne conglobata betroffen. Die Entzündungen sind sehr stark und neben Mitessern, Pusteln sowie Pickeln können sich obendrein Abszesse bilden. Die Folge sind oftmals deutliche Narben.

Wer hat Akne?

Akne tritt in erster Linie in der Pubertät auf. Etwa 70 bis 90 Prozent aller Jugendlichen leiden unter der weltweit häufigsten Hautkrankheit, die insbesondere das Gesicht und den oberen Rumpf befällt. Vor allem Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren sind betroffen. Aber nicht ausschließlich. Akne kann in jedem anderen Alter auftreten.

Ursachen von Akne

Akne geht aus Veränderungen des Hormonhaushalts hervor. Aus diesem Grund leiden auch vor allem Heranwachsende unter dieser Hauterkrankung. Kommt es zu einer stärkeren Produktion männlicher Hormone bedeutet dies auch gleichzeitig eine vermehrte Hautschuppung und eine erhöhte Produktion von Talg. Dieses Zusammenspiel kann zu einer Verstopfung der Talgdrüsenausgänge führen. Mitesser, Pickel und Entzündungen sind die Folge.

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Mitesser, Pickel, Entzündungen – Akne tritt in erster Linie bei Jugendlichen auf. © Pixabay

Akne behandeln

Eine allgemeingültige Antwort auf die Frage "Was hilft gegen Akne?" gibt es nicht. Denn um die Hautkrankheit zu bekämpfen, müssen bei der Behandlung die Ausprägungsform, die Ursachen sowie die individuellen Bedingungen berücksichtigt werden. Grundsätzlich sind aber auf folgende Behandlungsmöglichkeiten denkbar.

Salben gegen Akne

Die richtige Hautpflege ist ein wichtiger Bestandteil im Kampf gegen Akne. Es gibt zahlreiche Salben, Cremes und Waschlotionen sowohl in Drogeriemärkten als auch in Apotheken, die die Anzahl der Bakterien auf der Haut und überschüssiges Fett reduzieren sowie Entzündungen vorbeugen können. Vor allem bei leichten Formen von Akne sind solche Hautpflegeprodukte sehr hilfreich. In schweren Fällen hingegen reichen sie allein jedoch oftmals nicht aus.

Peelings gegen Akne

Regenerierende Peelings können die Akne-Behandlung unterstützen. Sie werden auf die betroffenen Stellen aufgetragen und tragen Hornzellen, die die Talgdrüsen verstopfen, ab. Die Haut wirkt gleich viel frischer. Etwa ein bis zwei Mal pro Woche sind Peelings unbedenklich. Alles, was darüber hinausgeht, belastet die Haut zu sehr. Besonders wichtig nach einem solchen Peeling, ist es, sich gut einzucremen. Allerdings sollte man an dieser Stelle auf leichte Feuchtigkeitscremes und nicht auf fettige reichhaltige Cremes zurückgreifen.

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Mit der richtigen Hautpflege lässt sich Akne gut behandeln. © Pixabay

Antibiotika gegen Akne

In einigen Fällen verschreibt der Hautarzt auch Antibiotika zur inneren Behandlung von Akne – beispielsweise in Form von verschreibungspflichtigen Tabletten. Diese verhindern das Wachstum der Bakterien, die Akne begünstigen, und reduzieren die Talgproduktion. Da sich schnell Resistenzen bilden, sind Antibiotika zur längeren Behandlung von Akne allerdings nicht geeignet.  

Antibabypille gegen Akne

Weil Akne hormonell bedingt ist und durch männliche Geschlechtshormone, sogenannte Androgene, verursacht wird, können weibliche Geschlechtshormone zur Verbesserung des Hautbildes beitragen. Aus diesem Grund wird auch nicht selten die Antibabypille zur Behandlung von Akne verschrieben.

Weitere Methoden gegen Akne

Ob Bedampfungen, Vereisungen oder das kosmetische Ausdrücken der Pickel, beim Hautarzt und Kosmetiker werden noch weitere Behandlungsmöglichkeiten von Akne angeboten. Unter anderem sind auch die Bestrahlung mit UV-Licht sowie die Farblichttherapie denkbar.

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Bei Akne empfiehlt es sich, lediglich leichte Feuchtigkeitscremes zu verwenden. © Pixabay

Hausmittel gegen Akne

Altbewährte Hausmittel können den Kampf gegen Akne unterstützen. Ätherische Öle wie Teebaumöl oder Salbeiöl wirken antibakteriell. Sie werden zur Behandlung der Haut ganz einfach auf die entzündeten oder geröteten Stellen aufgetragen.

Ein weiteres Hausmittel gegen Akne ist Heilerde. Sie befreit die Haut von Fett und überschüssigem Talg. Heilerde gibt es in Drogeriemärkten als Pulver, das zunächst noch mit Wasser vermengt werden muss, oder aber als bereits fertige Paste. Zur Behandlung von Akne wird die Heilerde einfach auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Man lässt sie anschließend so lange einwirken, bis sie getrocknet ist, und wäscht sie dann ab. Da Heilerde die Haut austrocknet, ist es besonders wichtig, sich danach gut einzucremen. Eine ähnliche Wirkung hat im Übrigen auch Zink, genauer gesagt Zinkoxid. Auch dieses wird gerne gegen Akne eingesetzt.

Fazit: Die Behandlung von Akne kann langwierig sein, allerdings lohnt sie sich allemal. Denn die Erfolge sind enorm. Egal ob Salben, Waschlotionen, Peelings, Antibiotika oder Hausmittel, um Akne entgegenzuwirken und die unschönen Pickel schnell wieder los zu werden, bedarf es vor allem jeder Menge Disziplin und Ausdauer.

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